

|
 |
WWF: Vielfalt verbindet |
 |
Ein grenzüberschreitendes LernerlebnisEin neues grenzüberschreitendes Umweltbildungsprogramm bietet der WWF ab Februar
2011 für Schulklassen von der dritten bis zur achten Stufe. An drei Tagen
erforschen und erleben SchülerInnen gemeinsam mit WWF-ÖkopädagogInnen die Natur-
und Kulturvielfalt rund um den Neusiedler See auf österreichischer wie auch
ungarischer Seite. Auf dem Programm stehen unter anderem eine
Forschungsexpedition mit Kescher und Lupe und ein Ungarisch-Sprachkurs.
Frühbucher bis zum 15. März sparen sich die Kosten für einen
Kunsthandwerk-Workshop im Dorfmuseum Sarród für die ganze Klasse. Die
natürliche Artenvielfalt ist unsere Lebensgrundlage, sie prägt unsere Kultur und
sie kennt vor allem keine Staatsgrenzen, erklärt Barbara Tauscher, Leiterin des Umweltbildungsprogramms. Mit dem Programm Vielfalt verbindet möchten wir
den Zusammenhang von Natur- und Kulturvielfalt für Schulklassen erlebbar
machen.
Vielfalt
verbindet: WWF Projekttage in Österreich und Ungarn WO: WWF-Bildungswerkstätte
Seewinkelhof in Apetlon/Burgenland und Nationalparkzentrum Fertöújlak/Ungarn WANN: jederzeit
buchbar ALTERSGRUPPE: 3. bis 8.
Schulstufe KOSTEN: 120 Euro (Preis für
drei Projekttage inkl. Betreuung, Gestaltung, Verpflegung, Materialien; exkl.
Anreise und Übernachtung). ANMELDUNG: Weitere
Informationen und Anmeldung bei Manuela Ablasser, Tel.: 01/48817-289 oder E-Mail
manuela.ablasser@wwf.at.
Arten- und
Kulturvielfalt mit allen Sinnen erleben und erforschen Am ersten Projekttag von
Vielfalt verbindet steht das Erleben von Artenvielfalt im Vordergrund.
Ausgerüstet mit Lupe, Kescher und Fernglas erforschen die SchülerInnen Wasser-,
Sand- und Salzlebensräume an verschiedenen, naturräumlich besonders vielfältigen
Standorten rund um den Neusiedler See. Die Schulklassen besuchen unter anderem
die Lange Lacke oder den Albersee bei Illmitz. Am zweiten Tag wird die
biologische und kulturelle Vielfalt des Nachbarlandes erkundet. Am Programm des
Ungarntages stehen beispielsweise ein Ungarisch-Crashkurs, das Herstellen
traditioneller Gegenstände aus Schilf und die Begegnung mit alten Haustierrassen
wie Zackelschaf und Graurind. Den letzten Tag verbringen die Schulklassen wieder
in ihrem Land und erfahren mehr über die regionalen als auch internationalen
Bedrohungen der Artenvielfalt und wie jeder zu deren Erhalt beitragen kann.
Vielfalt verbindet soll Schülerinnen und Schüler dazu anregen, Fragen zu
stellen, selbstständig zu forschen und eigenständig Schlussfolgerungen zu
ziehen, so Tauscher. Wir wünschen uns, dass die Kids erfahren wie
Artenvielfalt entsteht und mit allen Sinnen erleben welche Bedeutung sie für uns
Menschen hat.
Umweltbildungs-Kooperation Neusiedler
See-Seewinkel/Fertö-Hanság Das grenzüberschreitende
Schulprogramm Vielfalt verbindet ist Teil der Umweltbildungs-Kooperation
Neusiedler See-Seewinkel/Fertö-Hanság. Diese wurde 2009 von den Bildungszentren
der Nationalparks in Österreich und Ungarn und der WWF-Bildungswerkstätte
Seewinkelhof in Apetlon gestartet. Die Kooperation wird im Rahmen der ETZ
(Europäische Territoriale Zusammenarbeit) aus Mitteln der EU, des Burgenlandes
und Ungarns gefördert und konzentriert sich auf die Entwicklung und den Einsatz
neuer Kommunikations- und Bildungsinhalte. |