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Family Literacy |
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Österreichweite Strategie zur Lesesozialisation - eine Zusammenarbeit von BMUKK und BuchklubDas
Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur plant im Rahmen seiner
Literacy-Strategie die Initiative Family
Literacy, um österreichweit Aktivitäten und Projekte zu initiieren oder zu
unterstützen, die das familiäre Umfeld von Kindern in der Leseförderung
besonders berücksichtigen. Mit der Durchführung der
Initiative wurde der Österreichische Buchklub der Jugend beauftragt. Family Literacy gilt heute weltweit als wichtiger
Schlüssel zur Lesekompetenz junger Menschen. PISA und andere internationale
Studien zeigen die zentrale Bedeutung der Eltern und des sozialen Umfeldes für
den erfolgreichen Leseerwerb von Kindern. Erste
Schritte der Initiative "Family Literacy" sind eine gemeinsame politische Willensbildung, um einen
österreichweiten Masterplan für Family
Literacy zu entwickeln, wie er in anderen Ländern bereits existiert oder im
Entstehen ist, sowie die Suche nach Partnern aus Wirtschaft und Medien, die an
Literacy-Kompetenz junger Menschen interessiert sind. Die Website www.lesepartnerinnen.at dient als Projektplattform - mit Informationen zu
Family-Literacy-Projekten in Österreich und international sowie mit
vielen Informationen und Unterlagen zum Thema Family Literacy.
| Enquete | EnqueteAls Start
dieser Initiative ist eine Enquete am
28. November 2011 (9 Uhr 30 bis 17 Uhr) im BMUKK geplant, bei der internationale
Erfahrungen mit Family Literacy diskutiert,
bisherige österreichische Aktivitäten vorgestellt und ein gemeinsamer
österreichischer Weg skizziert werden sollen.
Das Programm für die Enquete finden Sie hier:
Wir bitten um Ihr Verständnis, dass die Teilnahme nur für einen beschränkten Teilnehmerkreis und nur für geladene Gäste möglich ist!
| Ausgangspunkt | AusgangspunktPISA hat im Dezember 2010 erneut die mangelnde Lesekompetenz der
österreichischen Jugendlichen bestätigt und auf das systemische Problem
hingewiesen, dass in Österreich Lesekompetenz und damit die
Bildungschancen der Kinder eng mit dem sozioökonomischen Status der
Familien zusammenhängen.
Family Literacy gilt heute weltweit als Schlüssel zur Lesekompetenz
junger Menschen. Alle internationalen Studien zeigen die zentrale
Bedeutung der Lesesozialisation in der Familie bzw. durch die Eltern.
Der Buchklub hat sich in den letzten Jahren intensiv mit Family Literacy
beschäftigt und stellt mit seinem österreichweiten, ehrenamtlichen
Netzwerk und guten Kontakten zu Familien als Partner für eine Initiative
zur Family Literacy an.
| Strategie | Österreichweite Strategie zur Family Literacy
Es gibt in Österreich immer wieder Family Literacy-Aktivitäten, die aber
punktuell und nicht vernetzt sind und daher auch nicht nachhaltig und
systemisch wirken können. Viele Leseförderprojekte und auch Kampagnen
haben überdies ungeachtet ihres hohen Engagements das Problem, dass
sie zwar die bereits lesemotivierten Kinder bestätigen, Kinder mit
Leseproblemen aber nicht berücksichtigen und fördern, und als punktuelle
Aktion kaum nachhaltige Wirkung haben. Vor allem wurde es aber bisher
verabsäumt, Partner aus der Wirtschaft und den Medien einzubinden, die
an lesekompetenten jungen Menschen Interesse haben müssten.
| Nationaler Plan
| Ein nationaler Plan zur Family Literacy hat daher die Aufgaben,-
erfolgreiche Family Literacy-Modelle zu beschreiben, die
nachhaltige und basale Leseförderung garantieren und die vor allem
Kinder aus Risikogruppen erreichen;
- Interessenten und Partner anzusprechen, einzubinden und zu vernetzen und damit auch Finanzierung zu ermöglichen;
- eine nationale Informationskampagne zur Bewusstseinsbildung zu starten;
-
eine Kommunikations-Plattform für Family Literacy-Projekte zu schaffen
-
und in weiterer Folge regionale und lokale Initiativen fachlich zu unterstützen, zu begleiten, zu dokumentieren sowie zu evaluieren und
- begleitende Ressourcen und Beratung bereitzustellen.
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