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EU Read: Lesen international und digital |
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Tagung der EU Read-Mitglieder in AntwerpenWenn die Mitglieder der EU Read sich treffen, steht natürlich das Lesen im Mittelpunkt. Doch nicht nur Bücherlesen - sondern Lesen in all seinen Formen. Aktueller Schwerpunkt der Tagung in Antwerpen: das digitale Lesen. "Why promote paper when it's words that we love", brachte es Chris Meade, der Geschäftsführer von if:book aus Großbritannien, auf den Punkt, und zeigte die digitalen Möglichkeiten "for the creative reader and the amplified author" auf.
Im Rahmen der EU-Read-Tagung, zu der diesmal Majo de Saedeleer von der Stichting Lezen nach Antwerpen geladen hatte, diskutierten die Mitglieder nicht nur mit den Leseforschern und Mitarbeitern der Stichting Lezen, sondern tauschten auch Erfahrungen mit ihren eigenen Literacy-Projekten - von Bookstart bis zu Lesestart - aus. Die EU Read ist eine Vereinigung der wichtigsten Leseorganisationen Europas, die Lesen als Voraussetzung für die Orientierung in der heutigen Medienwelt und in einer kulturell vielfältigen Gesellschaft sehen - nach Eigendefinition die European task force for the promotion of reading.
Zu den Mitgliedern der EU Read gehören der britische Booktrust ebenso wie die deutsche Stiftung Lesen sowie Organisationen aus Belgien, den Niederlanden, der Schweiz, Italien, Portugal und Tschechien sowie der Österreichische Buchklub der Jugend.
Im Rahmen der EU-Read-Tagungen werden Leseprojekte vorgestellt und vor allem praktische und organisatorische Erfahrungen und Strategien der Leseförderung diskutiert; Ziel ist es ausdrücklich, Ideen der Partnerländer ins eigene Land zu übernehmen.
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