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Janisch, Heinz |
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Der König und das Meer |
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| 2008, 48 S. |
Altersempfehlung
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2008/2009 |
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| Verlag: |
Sanssouci |
| ISBN: |
978-3-8363-0118-3 |
| Buchspuren-Nr.: |
075-pb |
| Preis: |
EUR 10.30 |
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Kurzbeschreibung:
Die Machtfülle eines Königs ausspielen zu können, hat seine Reize. "Spiel für mich!", heißt es da zum Beispiel gegenüber der Trompete: "Ich befehle es dir." Doch die Trompete verweigert sich dem naiven Allmachtsanspruch des Königs, der an ein kleines Kind erinnert. Da hilft auch die Krone nichts. Aber auch der Geist, die Biene, der Regen, der Stern, die Wolken, der Hund und sogar der Bleistift zeigen sich seltsam widerständig und stellen die Weltsicht des Königs auf die Probe. In literarischen Miniaturen folgt Heinz Janisch dem kleinen König, blickt mit Moral und Wehmut auf ihn und die Welt, die ihn umgibt. Wolf Erlbruch verschafft diesem liebevollen Blick den nötigen Raum. Mit wenigen gestalterischen Details erfasst er die Eigenwilligkeit des Königs und ermöglicht es der in mannigfacher Variation auf weißen Hintergrund collagierten Figur, in eine ganz be-sondere Beziehung zu den Requisiten, Figuren und Ereignissen zu treten. Aus der sprach-lichen und grafischen Reduktion heraus entsteht nach und nach jener Erkenntnisraum, der den Blick des Königs weg von seiner Krone und hin zu den kleinen Wundern der Welt lenkt, mit denen er zunehmend in Dialog tritt. Am sonnigen Meeresstrand nimmt der König seine Krone vom Kopf und legt sie in den Sand. "Dann sprang er mit einem lauten Lachen ins Blau."
Impulse:
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