Band 5

Band 5
Ausgerutscht
Lachen und Literatur

Lachen in der Literatur oder im Film ist ein Spiegel des Lebens – meist allerdings ein Zerrspiegel wie im Spiegelkabinett. Darum Vorsicht: Wer lacht, lacht immer auch über sich selbst.

Aus Schaden wird man klug, sagt ein Sprichwort. Wenn es um das Unheil anderer geht, gilt wohl eher: Aus Schaden wird man froh. Schadenfreude ist eines der häufigsten Motive zu lachen. Auch wenn wir es nicht gerne zugeben: Pleiten, Pech und Pannen reizen zum Lachen und manchmal rettet uns Lachen aus einer unangenehmen Situation. Es ist befreiend, über sich selbst lachen zu können oder den Gegner mit einer gelungenen Pointe zu entwaffnen. Der Reiz zu lachen ist übrigens immer dann am größten, wenn wir eigentlich nicht dürfen: in heiklen Situationen wie bei Begräbnissen oder während der todernsten Moralpredigt des Schuldirektors. Und worüber lachen Sie?


Aus dem Inhalt

Die besten literarischen Texte über das Lachen – von Thomas Bernhard bis Anna Gavalda, von H.C. Artmann bis Dimitré Dinev – sowie Beiträge über körperliche, politische und medizinische Seiten des Lachens:

Sex & Crime
Brandgefährliche oder urpeinliche Situationen – lächerlich und absurd.

Pech & Pannen
Katastrophen und Missgeschicke – Humor ist, wenn man trotzdem lacht.

Tod & Teufel
Lachen über Krankheit und Tod – schwarzer Humor.

Schaden & Freude
Über eigene oder fremde Schwächen lachen – Selbstironie und Schadenfreude.

Herz & Schmerz
Lachen und Weinen liegen oft knapp beieinander – zum Heulen komisch!

Worüber lachen Sie?
Interviews mit Menschen, die beruflich mit Lachen zu tun haben: z. B. mit Alfred Dorfer, Michael Titze oder Verena Vondrak.

Außerdem
Aktuelle Bücher- und Filmtipps speziell für den Unterricht