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HELDiNNEN |
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Lara Croft ist für Anna eine Heldin, der Terminator ist für Cem ein Held. Beide wollen so sein wie ihr Idol. Hast du dir schon einmal Gedanken darüber gemacht, was ein Held überhaupt ist? Die freie Enzyklopädie im Internet Wikipedia definiert das Wort Held folgendermaßen: „Ein Held (althochdeutsch helido) ist die (meist männliche) Hauptfigur einer Geschichte, Legende oder Sage, die über Kräfte verfügt, die weit über die eines normalen Menschen hinausgehen, so dass er zu schweren und großen „Heldentaten“ in der Lage ist, die ihm Ruhm bescheren. Dabei ist nicht nur körperliche, sondern auch seelische Kraft gemeint. Helden stehen meist in einem Gegensatz zum Schurken oder Feigling.“ Der Begriff des Helden hat sich im Laufe der Geschichte verändert. Der antike Held war oft ein Halbgott (das heißt, ein Elternteil war ein Gott, der andere ein Mensch) und wurde von der Bevölkerung genauso verehrt wie ein Gott.
Griechische Helden
Sagengestalten
Manche Personen, die Heldentaten für ihr Land vollbracht haben, werden als Nationalheld gefeiert. Im 2. Weltkrieg wurde der Begriff des Helden propagandistisch missbraucht. Viel zu oft war vom Kriegshelden oder vom Heldentod die Rede. Der Begriff Held erschien daher nur noch in der Trivialliteratur und in Filmen. In der DDR war der Begriff „Held der Arbeit“ verbreitet und bezeichnete jemanden, der überdurchschnittlich viel arbeitete. Helden sehen anders aus ... Sporthelden gibt es in Österreich genug; unsere Schifahrer sind zum Beispiel auf der ganzen Welt bekannt. Sogar das österreichische Fußballteam gehörte einmal zu den Helden, von 1931–1933 wurde es "das Wunderteam" genannt. 1954 machte das Team noch einmal auf sich aufmerksam, als es in der Weltmeisterschaft den 3. Platz eroberte. Die leisen Helden sind meist weniger bekannt. Das sind oft einfache Menschen, die Missstände aufzeigen oder sich für andere Menschen einsetzen. Auf diese neuen (leisen) Helden passt die Definition aus Wikipedia: Ein Held setzt sich für eine uneigennützige Sache ein und ist dabei bereit, seine Existenz aufzuopfern, wobei er eine Vorbildfunktion erfüllt, mutig und willensstark ist. Und auch Anna erkennt, dass nicht Lara Croft die wahre Heldin ist. „Was wäre, wenn sie später doch nicht die echte Lara Croft würde, sondern lieber eine, die dafür sorgt, dass kein Kind irgendwohin muss, wo es nicht hin will. Weder in die Türkei noch zum Zahnarzt. So eine Art Zauberin vielleicht. Oder besser noch Präsidentin. Oder beides.“ |
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