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HUNDE IM KRIEGSEINSATZ
Zu: Käthe Recheis, Unser Hund und der Krieg

 

Dass viele Menschen für den Krieg arbeiten oder sogar ihr Leben lassen mussten, ist allgemein bekannt. Aber hast du auch gewusst, dass im Weltkrieg Hunde eingesetzt wurden?

ADOLF HITLER MIT SEINEM SCHÄFERHUNDHitler, der Reichskanzler und "Führer" des Dritten Reiches, hatte selbst einen Schäferhund, den er Blondie nannte und der sein bester Freund war, wie er selbst schriftlich immer wieder kundtat. Nach der Meinung des Historikers Professor Wippermann war der Hund aber scharf dressiert und hatte keine freundschaftliche Beziehung zu seinem Herrn. Die Selbstdarstellung des Führers als Hundefreund diente nur Propagandazwecken. So wurde der Deutsche Schäferhund zu einem Symbol für die Rassenpropaganda und für den Nationalsozialismus selbst. Er wurde sogar als Terrorinstrument verwendet. Die Tiere, die zu Bestien erzogen worden waren, wurden zum Beispiel in Konzentrationslagern zur Bewachung eingesetzt und waren sehr gefürchtet.

Dass Hunde auch im Krieg eingesetzt wurden, ist aber nicht neu. Schon in der Antike hat es Hunde gegeben, die an der Seite ihrer Herren gekämpft haben. Oft bekamen sie auch eigene Rüstungen. Im 2. Weltkrieg waren insgesamt 200.000 Hunde im Einsatz, davon allein in Deutschland 40.000. Man schuf eigene Zuchtanstalten, die aber bald nicht mehr den nötigen Nachwuchs liefern konnten. Deshalb versuchte man an die patriotischen Gefühle der Hundebesitzer zu appellieren, ihre Hunde für den Kriegsdienst zur Verfügung zu stellen. Eigene Stellungskommissionen zogen durchs Land, um Hundemusterungen durchzuführen. Wenn ein Hund tauglich war, wurde er in einem Kriegshundekurs für die Front ausgebildet. Die Tiere wurden für den Schutz- und Wachdienst und für die Suche von Minen oder gegnerischen Soldaten ausgebildet. Wie grausam diese Ausbildung war, zeigt ein Beispiel der sowjetischen Armee: Sie brachte den Hunden die Sprengung deutscher Panzer bei. In der Ausbildungsphase wurden die Hunde nur unter einem Panzer gefüttert. Vor ihrem Einsatz ließ man sie tagelang hungern und schickte sie dann mit einem Sprengsatz auf dem Rücken, der durch einen dünnen Metallstab gezündet wurde, los, damit sie den feindlichen Panzer sprengten.

Wenn du dich für die Geschichte der Kriegshunde interessierst, dann schau doch einmal auf die folgende Seite!

Artikel im Online-Hundemagazin "Wuff"
 

 

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