SCHULE
 

 

 

 
SCHULMUSEEN - REAL UND VIRTUELL

 

Schulmuseen gibt es viele in Österreich. Das größte und umfangreichste ist vermutlich das Schulmuseum in Michelstetten (NÖ), dessen Besuch sich sicher lohnt.

 

Schulmuseum Michelstetten

 

Klein, aber sehr bekannt ist die Waldschule am Alpl (Steiermark), die von dem steirischen Dichter Peter Rosegger gegründet wurde und bis 1975 Bestand hatte.

 

Waldschule am Alpl bei Krieglach
(Peter Rosegger) 
 

 

 

Wir wollen dir auf dieser Seite selbstverständlich keinen umfassenden Überblick über das Schulwesen der Fünfzigerjahre vermitteln, bloß Erinnerungen wach werden lassen, zu denen du sicher auch noch deine Großeltern, die damals die Schulbank gedrückt haben, befragen kannst.

Die Schreibschrift

SCHIEFERTAFELDie Zeiten, in denen die SchülerInnen mit Kreide auf Schiefertafeln geschrieben haben, waren weit gehend vorbei, obgleich sie in kleinen Dorfschulen immer wieder noch verwendet wurden. Üblicherweise gab es aber bereits Hefte im Format A5, die an die SchülerInnen von den Lehrkräften ausgeteilt wurden.

Geschrieben wurde in der so genannten Schulschrift, die heute in der Reform von 1995 an den österreichischen Schulen gelehrt wird. In den Fünfzigerjahren sah die Schulschrift noch etwas anders aus. Wenn du dir einen Überblick verschaffen möchtest, kannst du sie dir über diesen Link anschauen und mit der Schulschrift nach den Reformen von 1969 und 1995 vergleichen.

 

SCHULSCHRIFT 1969

SCHULSCHRIFT 1995

Schulschrift 1969 Schulschrift 1995

 

DAS UND DIES CoverTEXT KurrentschriftIn den Fünfzigerjahren legte man noch großen Wert darauf, dass die SchülerInnen verschiedene Schrifttypen kennen lernten. Daher mussten die Kinder z. B. auch die Kurrentschrift lernen. Der folgende Text über das Johanniskraut stammt aus einer von vielen Broschüren, die damals für den Gebrauch an Volksschulen hergestellt wurden. Auf dem Cover der Broschüre kannst du sicher den Titel lesen: "Das und dies von Lois und Lies". Vielleicht versuchst du jetzt, den Text zu lesen und auf einem Blatt aufzuschreiben. Falls du das zu Hause machen möchtest, kannst du das Blatt mit dem Text downloaden

 

Apropos Kurrentschrift! Der Begriff "Kurrentschrift" kommt aus dem Lateinischen und bedeutet "geläufige Schrift", da die Buchstaben - im Gegensatz zur Druckschrift - miteinander verbunden waren, sodass ein "flüssiges" Schreiben ohne Absetzen der Feder möglich war. Die Kurrentschrift wurde Jahrhunderte hindurch verwendet, in den Fünfzigerjahren jedoch von der lateinischen Schreibschrift abgelöst.

 

 

Ein weiterer Text ist die "Legende vom Johanniskraut". Wir haben die ersten beiden Absätze des Textes eingescannt. Kannst du die Schrift fließend lesen oder hast du Probleme? Versuche in jedem Fall folgende Aufgaben zu erfüllen:

 

LEGENDE VOM JOHANNISKRAUT Text

  • Lies bitte zuerst den Text und übertrage ihn auf ein Blatt!

  • Notiere dir, welche Textstellen auf dich nicht zeitgemäß wirken!

  • Versuche anschließend, den Text in einer modernen Sprache zu formulieren!

  • Schließlich kannst du diesen Erzählanfang als Grundlage für eine Fortsetzungsgeschichte benützen!

 

 

Zum Arbeitsblatt

 

 

FROHES LERNEN
Aus einem Volksschullesebuch der Fünfzigerjahre

FROHES LERNEN Cover (Ausschnitt)

Titelblatt

FROHES LERNEN

Wir lernen das I ...