KLEIDUNG IN JAPAN

 

KIMONOAls Sadako endlich wieder einmal aus dem Krankenhaus nach Hause kommt, erwartet sie eine Überraschung: ein schöner Festtagskimono. Weißt du, wie so ein Kimono aussieht?

Der Kimono kommt eigentlich aus China. Dort war er die Kleidung der Oberschicht. In Japan hat er sich im 13. Jahrhundert zur Nationaltracht entwickelt. Auch heute noch wird ein Kimono von Hand genäht.

Ein Kimono wird an Festtagen getragen und ist daher auch aus einem edlen Material, nämlich aus Seide, hergestellt. Es gibt ihn für Männer und Frauen, für alle Altersgruppen und für verschiedenste Anlässe.

KIMONOGÜRTELEs ist nicht leicht, einen Kimono alleine anzuziehen. Vor allem der Gürtel ist sehr schwer zu binden.

Zu einem Kimono gehören auch die richtigen Schuhe, Strümpfe, eine kleine Handtasche und eine korrekte Frisur. Kimonos sind aufgrund ihres Stoffes und ihres Schnitts sicher eine sehr bequeme Kleidung. Eine Firma in Berlin stellt sie zum Beispiel her und verkauft sie über das Internet. Schau dir doch einmal die wunderschönen Stoffe und Stücke an! Mehr ...

Besonders schöne Stoffe und Kimonos kannst du auf dieser Seite sehen...

Einen Kimono zu nähen ist gar nicht schwierig, weil er nur aus geraden Teilen besteht. Vielleicht brauchst du einen Kimono für dein nächstes Faschingsfest? Auf der folgenden Seite gibt es eine Anleitung mit einem Standardschnitt. Mehr ...

Ein Yukata ist der einfachere, preiswertere Kimono. Er ist meist aus Baumwolle. Auf dieser Seite kannst du dir einige Modelle ansehen. Mehr ...

Auch wenn ein Kimono sehr schön und sehr bequem ist, findet man ihn nur selten auf den Straßen einer japanischen Großstadt. Die modernen Japaner kleiden sich westlich, nur an Feiertagen tragen sie noch den traditionellen Kimono. Dann treten aber nicht nur die älteren Japaner im Kimono auf, sondern auch die Jungen. Am Tag der Mündigkeit zum Beispiel, den alle 20-jährigen am 2. Montag im Jänner feiern, ziehen die jungen Frauen ihren schönsten und wertvollsten Kimono an. An diesem Tag sind die jungen Japaner volljährig. Sie dürfen nun rauchen, Alkohol trinken und sind bei einer Wahl stimmberechtigt.

Junge Männer tragen am Tag der Mündigkeit übrigens häufig einen Hakama. Der Hakama ist eine Art Hosenrock und wird zum Beispiel auch im Aikido (das ist ein japanischer Kampfsport) verwendet.

 

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