Unter der Erde · Tief im Wasser

Von Aleksandra Mizielinska, Daniel Mizielinski

übersetzt von Thomas Weiler
Was verbirgt sich unter der Erde, was auf dem Grund der Ozeane?
Dieses „Wendebuch“ führt in Gefilde, in die fast nie jemand vordringt: Goldminen in Südafrika, die Unterwasserwelt unter Bohrinseln, Vulkanausbrüche, Ausgrabungen, Abwasserkanäle, zu Riesenasseln, Gespensterfischen und drei Meter langen Regenwürmern.

Die Reise zum Mittelpunkt der Erde

Für diejenigen, die die „Wahl zum Wissenschaftsbuch“ aufmerksam verfolgen, sind Aleksandra und Daniel Mizielinscy keine Unbekannten: Zum zweiten Mal sind sie in der Shortlist vertreten. Dieses Mal machen sie sich auf zum Mittelpunkt der Erde. In ihrem großartig gestalteten Wendebuch gräbt man sich auf der einen Seite durch das Erdreich zum Erdkern und taucht dann auf der anderen Seite vom tiefsten Grund des Meeres wieder nach oben – oder umgekehrt. Im Teil des Erdreiches begegnet man zuerst allem möglichen Getier wie dem Regenwurm oder der Erdhummel, aber auch dem Bienenwolf und dem Bärtierchen. Gräbt man weiter, kommt man zu den Höhlenbewohnern, den Baumwurzeln, auch zu Stromkabeln und Wasserleitungen. Immer tiefer geht es durch Bergwerke bis ins tiefste Loch der Welt, das 12 Kilometer misst. Durch Vulkane und Geysire durchdringt man die Erdplatten bis zum Erdkern. Über den Marianengraben und durch die Tiefsee mit ihren skurrilen Bewohnern geht es dann wieder nach oben. Dabei kommt man bei der versunkenen Titanic vorbei, erfährt Interessantes über Bohrinseln, über die Geschichte des Tauchens und über Korallenriffe.

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