Bildung fängt mit Lesen an!

Lesen zählt heute mehr denn je zu den wichtigsten Fertigkeiten. Trotzdem kann jeder fünfte Jugendliche in Österreich nicht sinnerfassend lesen. Um das zu ändern und um Kindern ein besseres Rüstzeug für ihre Zukunft zu geben, haben Buchklub und Hofer gemeinsam eine Leseinitiative zur Förderung der Sprach- und Lesekompetenz von Kindern und Jugendlichen gestartet. Der Buchklub prüft die Qualität der Kinder- und Jugendbuchtitel von Hofer, zum Beispiel im Hinblick auf (Vor-)Lesbarkeit, die Interessen und optische Bedürfnisse junger Leser. Bücher, die nicht den Kriterien entsprechen, kommen erst gar nicht in die Regale. Und Bücher, die besonders geeignet für die Leseförderung sind, tragen nun das Siegel „Empfohlen vom Österreichischen Buchklub der Jugend“. So erhalten schon die Jüngsten den besten (Vor-)Lesestoff, der sie von Beginn an fördert.

„Das Ziel der Kooperation von Hofer und Buchklub ist es, Leseförderung im Sinn von Family Literacy zu betreiben. Es sollen speziell auch leseferne Familien angesprochen und dadurch Kinder erreicht werden, die sonst keinen oder wenig Zugang zu Lesestoff haben. Das funktioniert im vertrauten Supermarkt sehr gut. Das durch den Buchklub geprüfte Leseangebot bei Hofer bietet leicht verständliche, attraktiv und populär aufgemachte Kinderbuch-Titel, die auch für leseferne Familien interessant und ansprechend sind“, erklärt Gerhard Falschlehner, Geschäftsführer des Österreichischen Buchklubs der Jugend, die Beweggründe für die Kooperation.

Bildung fängt mit Lesen an

Lesen und Vorlesen schaffen Geborgenheit, bringen die Fantasie zum Blühen und stärken neben der Sprach- auch die Sozialkompetenz. Besonders wichtig ist dabei, dass Kinder in ihrem nahen Umfeld, z. B. in der Familie, im Freundeskreis oder im Rahmen von Freizeitaktivitäten, ohne Zwang mit Lesen in Berührung kommen und entsprechend gefördert werden.

„Mit unserer ‚Projekt 2020‘-Leseinitiative und unserem qualitätsgeprüften Bücherangebot möchten wir mehr junge Menschen, auch Jugendliche anderer Muttersprache oder Kinder aus Familien mit geringem Einkommen, fürs Lesen begeistern. Wir machen so das Wunder Buch auch für leseferne Familien interessant“, so Günther Helm, Sprecher der Geschäftsleitung und Generaldirektor der Hofer KG.